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Darf das Verbundrohrsystem MLC zum Transport von vollentsalztem Wasser genutzt werden?
Ja- Zum Transport von vollentsalztem Wasser stehen folgende Uponor Verbundrohrsystem-Komponenten uneingeschränkt zur Verfügung:
Uponor Unipipe MLC Rohre Dim. 16-25
Uponor Verbund-Fittings MLC Dim. 16-25
Uponor Verschraubung MLC Dim. 16-25-G3/4 EurokonusBitte beachten Sie, dass die bauseits vorhandenen Eurokonus-Anschlüsse auch aus „VE-Wasser“- resistentem Material bestehen müssen.
Um Aussagen über den Einsatz weiterer Komponenten unseres Uponor Verbundrohrsystems MLC und „VE-Wasser“ machen zu können, ist eine Wasseranalyse erforderlich.
Kann man das Uponor Verbundrohrsystem MLC mit Frostschutzmitteln einsetzen?
JA - Das Uponor Verbundrohrsystem MLC kann mit Frostschutzmitteln bei Temperaturen von -40°C bis zu einer maximal zulässigen Dauerbetriebstemperatur von 80°C bei einem maximalen Dauerbetriebsdruck von 10 bar eingesetzt werden. Es muss jedoch sichergestellt sein, dass die Frostschutzmittel die Werkstoffe Polyethylen, EPDM, PPSU sowie Messing nicht angreifen.
Kann man das Uponor Verbundrohrsystem MLC in Stallungen einsetzen?
Die Uponor Mehrschichtverbundrohre sind für den geplanten Einbau in Stallungen beständig gegen die dort üblicherweise auftretende Ammoniakbelastung der Atmosphäre. Die zugehörigen Uponor Pressfittings unterliegen unter diesen Bedingungen jedoch einem hohen Korrosionspotential. Deshalb sollte darauf verzichtet werden, Fittings in Auf-Putz-Installationen einzusetzen. Ist dies unumgänglich, müssen die Fittings durch entsprechende Maßnahmen, wie Umwicklung mit einer Korrosionsschutzbinde (z. B. von Firma DENSO oder KEBU), geschützt werden.
Kann man das Uponor Verbundrohrsystem MLC für Reparaturzwecke einfrieren?
JA - Das Mehrschichtverbundrohr kann zu Reparaturzwecken in Leitungsabschnitten örtlich eingefroren werden, um somit eine Reparatur ohne Entleerung der Anlage zu ermöglichen.
Kann man das Uponor Unipipe MLC Rohr für Solaranlagen einsetzen?
Der Einsatz in Solaranlagen ist grundsätzlich nicht zu empfehlen, da hier Temperaturen auftreten können die dem Uponor Unipipe MLC Rohr schaden.
Sollte das Uponor Verbundrohrsystems MLC trotzdem in Solaranlagen zum Einsatz kommen, muss sichergestellt werden, dass die kurzzeitige Störfalltemperatur von maximal 95 °C für max. 150 Stunden pro Jahr nicht überschritten wird.
Es gilt grundsätzlich ein maximaler Dauerbetriebsdruck von 10 bar bei einer Dauerbetriebstemperatur Tmax=80 °C.
Die Praxis zeigt jedoch, dass diese Belastungswerte bei der Nutzung in Solaranlagen nicht immer eingehalten werden können. Befindet sich der Bewohner beispielsweise im Urlaub und es findet daher keine Warmwasserentnahme statt, kann es zu einem großen Rückstau der Wärme kommen, was unter Umständen zur Beschädigung des Uponor Verbundrohrsystems MLC führen kann.
Sollte das Uponor Verbundrohrsystem MLC dennoch in Solaranlagen eingebaut werden, ist sicherzustellen, dass die o. g. Belastungswerte nicht überschritten werden.
Welche Werte sind für eine schnelle Auslegung von Heizungsleitungen zu beachten?
Folgende Werte sind für eine Schnellauslegung von Heizungsleitungen zu beachten:
- Vmax < 0,3 m/s für Heizkörperanbindungsleitung;
- Vmax < 0,5 m/s für Heizungsverteilungsleitungen;
- Vmax < 1,0 m/s für Heizungssteig- und Kellerleitungen.
Zusätzliche Informationen zur Schnellauslegung erhalten Sie in unserem Haustechnik Gesamtkatalog unter Installieren mit Uponor/Das Uponor Verbundrohrsystem/Verbundrohrsystem MLC für die Trinkwasser- und Heizungsinstallation.
Kann man bei Verlegung auf der Rohbetondecke den Heizkörper "kreuzungsfrei" anzuschließen?
JA - Zum kreuzungsfreien Anschluss eines Heizkörpers über dem Rohboden ist im Uponor Verbundrohr-Programm ein Kreuzungsfitting aus beschichtetem Messing inkl. Dämmbox enthalten.
Ist das Uponor Verbundrohrsystem MLC für alle Trinkwasserqualitäten geeignet?
Ja, das Uponor Verbundrohrsystem MLC ist für den
uneingeschränkten Einsatz in Trinkwasserinstallationen geeignet. Es
gelten die Ausführungsvorschriften nach DIN 1988 (TRWI) und die Trinkwasserverordnung (TrinkwV) in Verbindung mit DIN 50930-6 Beeinflussung der Trinkwasserbeschaffenheit.
Wie ist die Druckprüfung bei der Trinkwasserinstallation durchzuführen?
Die Druckprüfung muss nach DIN 1988 Teil 2 für Kunststoffrohre durchgeführt werden. Bitte informieren Sie sich über die zu beachtenden Werte in unserem Haustechnik Gesamtkatalog unter Installieren mit Uponor/Anhang.
Lassen sich in der Trinkwasserinstallation die Systeme verzinktes Eisenrohr und Uponor Verbundrohrsystem MLC mischen?
JA - Hier ist der universelle Einsatz von Uponor Verbundrohrsystem MLC möglich, da es zu keiner Kontaktkorrosion kommen kann.
Können Durchlauferhitzer in Kombination mit dem Uponor Verbundrohrsystem MLC eingesetzt werden?
Elektronisch geregelte Durchlauferhitzer können nach Beachtung der Herstellerangaben eingesetzt werden. Hydraulisch gesteuerte, elektrische und gasbefeuerte Durchlauferhitzer hingegen dürfen nicht verwendet werden, es sei denn sie sind durch den Gerätehersteller für den Einsatz mit Kunststoffrohrsystemen freigegeben.
Ist es möglich, Heizbänder am Uponor Verbundrohrsystem MLC einzusetzen?
Grundsätzlich Ja, es muss aber beachtet werden, dass folgende Parameter nicht überschritten werden:
Heizung: Kurzzeitige maximale Temperatur von 95°C für max. 150 StundenBetriebsdauer, bei zulässiger Dauerbetriebstemperatur 80°C bei einem
maximalen Dauerbetriebsdruck von 10 bar.
Trinkwasser: Kurzzeitige maximale Temperatur von 95°C für max. 100 Stunden
Betriebsdauer, bei zulässiger Dauerbetriebstemperatur 70°C bei einem maximalen Dauerbetriebsdruck von 10 bar. Die Montage ist nach Herstellerangabe durchzuführen.
Sind die Uponor Unipipe MLC Rohre für Kaltwasserleitungen gegen Schwitzwasser zu dämmen?
JA - Kaltgehende Trinkwasserleitungen sind vor unzulässiger Erwärmung und gegebenenfalls Schwitzwasserbildung gemäß DIN 1988 (z.B. mit dem Uponor Schutzrohr aus HD-PE oder dem Uponor Unipipe MLC Rohr gedämmt, erhältlich von S 4 mm bis S 26 mm) zu schützen.
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Leben Allergiker gesünder in Räumen mit Flächenheizung?
Weil die "Wärmequelle" Flächenheizung so großflächig ist, reichen niedrigere Temperaturen zum Wohlbefinden als bei konzentrierten Heizquellen. Das gleichmäßige Temperaturprofil vom Boden her sorgt für angenehme Wärmeverteilung. Daher kann die Raumtemperatur bis zu 2 Grad niedriger eingestellt werden. Das spart etwa 12 % Energie.
Welchem Zweck dienen die Wärmeleitlamellen?
Bei dem Siccus -System wird das Rohr durch die Wärmeleitlamelle in der PS-Dämmung durch eine spezielle Omega-Form festgehalten. Breite und Dicke dieser Wärmeleitlamelle sind darüber hinaus so ausgelegt, dass sich hieraus ein optimales Leistungsverhalten ergibt.
Die Wärmeleitlamellen sind mit Sollbruchstellen versehen, die eine werkzeugfreie Montage ermöglichen.
Wie sollte der hydraulische Abgleich der einzelnen Wohnungen und des Gesamtsystems im Idealfall durchgeführt werden, damit später keine Regelungsprobleme auftauchen?
Unsere Empfehlung zum hydraulischen Abgleich ist ein Verweis auf die allgemeinen technischen Regelwerke, die für jeden Fachhandwerker zum Berufsbild und auch zur Ausbildung gehören. Insbesondere der hydraulische Abgleich einzelner Bereiche (Wohnungen) ist immer im Gesamtkonzept zu sehen, wobei auch die Auslegung der Rohrleitungsdimensionen, Größe der Umwälzpumpen und je nach Erfordernis der Einbau von Strangregulier- und Drosselventilen festgelegt wird.
Welches Gewerk ist berechtigt die vorgeschriebene Einzelraumregelung zu installieren?
Diese Frage ist nicht eindeutig zu beantworten. Da jedoch die Heizungsinstallation und die Elektroinstallation von Haus aus völlig unterschiedliche Fachbereiche sind, ist anzunehmen, dass in den überwiegenden Fällen auch die Elektroverdrahtung der Raumthermostate und Stellantriebe durch das Gewerk Elektro des jeweiligen Bauvorhabens ausgeführt wird und die Bereitstellung der Bauteile durch die Fachhandwerksfirma erfolgt.
Die von Uponor angebotenen Regelungssysteme „Uponor Funk-Einzelraumregelung“ und „Uponor Einzelraumregelung 24V“ dürfen auch durch den Heizungsinstallateur installiert werden, da es sich hier um ein Niederspannungssystem handelt. Lediglich eine 230 V Steckdose muss vom Elektroinstallateur im Verteilerschrank vorgesehen werden.
Müssen die Rohrmeterzahlen der tatsächlich verlegten Heizkreise nachträglich erfasst werden, damit der hydraulische Abgleich vom Fachplaner nachgerechnet werden kann?
Wird festgestellt, dass die tatsächliche Ausführung stark von der Planung abweicht, d.h. unterschiedliche Heizkreisrohrlängen, sollte eine Nachberechnung der Ventilvoreinstellung durchgeführt werden. Diese Aufgabe obliegt dann lt. DIN 18380 der ausführenden Fachhandwerksfirma.
Dafür vorgefertigte Formblätter finden Sie in den Montageanleitungen der Uponor Verteiler oder im Uponor Haustechnik Gesamtkatalog.
Ist der hydraulische Abgleich einer Anlage eine öffentlich rechtliche Vorschrift (DIN-Norm o.ä.)?
Ja, wenn die VOB Teil C vereinbart ist. Die DIN 18380 (VOB Teil C) beschreibt den hydraulischen Abgleich unter Punkt 3.5 - Einstellung der Anlage.
Was ist eigentlich mit den Fugen im Estrich bei einer Flächenheizung?
Randfugen und Bewegungsfugen sind für den Estrich mit oder ohne Flächenheizung erforderlich!
In der DIN 18560 Teil 2, "Estriche und Heizestriche auf Dämmschichten" heißt es deshalb auch explizit, Zitat: "Der Fugenplan ist vom Bauwerksplaner zu erstellen...". In der Heizestrichfläche sind im wesentlichen 3 Fugenarten zu berücksichtigen.
• Randfugen sind mit Randdämmstreifen an den umlaufenden Wänden oder anderenaufgehenden Bauteilen wie z.B. Türzargen zu versehen. Randdämmstreifen haben die
Aufgabe, die Ausdehnung der Estrichplatte aufzufangen und die „schwimmende
Estrichplatte“ gegen andere Bauteile Schall zu entkoppeln.
• Bewegungsfugen mit elastischem Füllmaterial in den Estrichfeldern trennen den Estrich
in voller Dicke und fangen ebenfalls die Längenausdehnung der „schwimmenden
Estrichplatte“ auf.
• Scheinfugen werden in den frischen Estrich bis max. 1/3 Tiefe mit der Kelle
eingeschnitten. Die hierdurch entstehenden Soll-Rissstellen dienen zum
Spannungsabbau während der Trocknungszeit und werden nach dem
Trocknungsprozess kraftschlüssig geschlossen/versiegelt sofern sich diese nicht im
Türdurchgangsbereich befinden. In diesem Fall sollten die Scheinfügen bis
einschließlich zum Oberboden übernommen werden.
Der Fugenplan ist für die Flächenheizung insofern wichtig, um die Heizkreise auf die Fugenfelder abzustimmen, da die Bewegungsfugen nur von den Anbindungsleitungen der Heizkreise überquert werden dürfen. An dieser Stelle müssen die Heizungsrohre mit Schutzrohren oder entsprechenden Ummantelungen von ca. 30 cm Länge versehen werden.Die Bewegungsfugen müssen in den Bodenbelag übernommen werden. Eine im frühzeitigen Planungsstadium erfolgte Klärung der Fugen ist besonders bei Verwendung von großflächigen Stein- oder Fliesen-Belagsplatten erforderlich, da dann die Plattenmaße oder die Verlegegeometrie die Lage der Bewegungsfugen stark beeinflusst.
Was muss ich bei der Wahl des Rohrwerkstoffes Kunststoff beachten?
Üblicherweise werden für die Flächenheizung Rohre aus PE-X (vernetztes Polyethylen) eingesetzt.
Diese müssen für die Flächenheizung Anforderungen nach DIN 4726 sowie DIN 16892, DIN EN ISO 15875 1-5 erfüllen.Ein entsprechendes Prüfzertifikat ist vom Lieferanten vorzulegen, sofern dies nicht durch eine DIN CERTCO Zertifizierung oder durch das DIN Zeichen und der Registernummer in der Rohrbeschriftung ausgewiesen wird.
Die DIN CERTCO Zertifizierung garantiert nicht nur die Materialgüte für den Einsatzbereich, sondern auch die Eigenprüfung des Herstellers und die regelmäßige Fremdprüfung durch ein neutrales, von den Zertifizierungsbehörden akkreditiertes Prüfinstitut. Uponor hat für alle Rohrtypen ein DIN CERTCO Zertifizierung vorliegen.
Was ist mit der Sauerstoffdiffusion und der Korrosionsgefährdung des Heizkessels?
Das Uponor Heizungsrohr PE-Xa nach Verfahren Engel, zum Beispiel, wird aus dem extrem robusten hochdruckvernetzten Polyethylen gefertigt.
Eine nur 0,1 mm dicke, speziell entwickelte Verbundfolie gewährleistet die Sauerstoffdichtigkeit des Uponor Heizungsrohres PE-Xa nach Verfahren Engel gemäß DIN 4726. Gegen Beschädigungen von außen ist die Folie durch einen Mantel aus vernetztem PE geschützt. Daher sind Maßnahmen wie etwa eine Systemtrennung oder der Einsatz von Korrosionsinhibitoren überflüssig. Gemäß DIN 4726 gilt ein Kunststoffrohr als sauerstoffdicht, wenn der Sauerstoffeintritt unter den festgelegten Prüfbedingungen <= 0,1 g/(m³.d) liegt.
Das Uponor PE-Xa Rohr erreicht einen Wert unterhalb der Messgrenze von 0,005 g/(m³+d). Damit sind Korrosionserscheinungen aufgrund der Verwendung des Uponor PE-Xa Rohres ausgeschlossen. Bei der Beurteilung von inneren Korrosionserscheinungen an Stahlteilen in einer Heizungsanlage muss die Tatsache einbezogen werden, dass jede nicht eingeschweißte oder gelötete Verbindung innerhalb einer Heizungsanlage, immer auch das Eindiffundieren von Sauerstoff zulässt.
Weiterhin entsprechen alle von Uponor angebotenen PE-X Rohre im Flächenheizungsbereich einen hohen Standard, der alle für die Flächenheizung anwendbaren Gesetzesanforderungen erreicht und sogar darüber hinaus geht.
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In welchen Dimensionen sind die ProFuse Schutzmantelrohre lieferbar?
Die entsprechenden Werte bitte auch der Tabelle entnehmen:
Dimension
SDR
6 Meter Stange
LxBxH12 Meter Stange
LxBxH50 Meter Ring
IDxADxRH100 Meter Ring
IDxADxRH90x8,2
11
6000x1110x310
12000x1110x310
2500x2900x340
2500x3040x430
110x10
11
6000x1000x650
12000x1110x450
2500x2940x400
2500x2940x700
125x11,4
11
6000x1240x530
12000x1240x310
2500x3000x450
2500x3000x800
160x14,6
11
6000x1240x550
12000x1240x410
3000x3700x480
3000x3700x900
180x16,4
11
6000x1180x610
12000x1180x610
225x20,5
11
6000x1000x610
12000x1000x610
250x22,7
11
6000x1100x660
12000x1100x470
90x5,4
17
6000x1110x310
12000x1110x310
2500x2900x340
2500x3040x430
110x6,6
17
6000x1000x650
12000x1110x450
2500x2940x400
2500x2940x700
125x7,4
17
6000x1240x530
12000x1240x310
2500x3000x450
2500x3000x800
160x9,5
17
6000x1240x550
12000x1240x410
2800x3250x500
3000x3700x900
180x10,7
17
6000x1180x610
12000x1180x610
225x13,4
17
6000x1000x610
12000x1000x610
250x14,8
6000x1100x660
12000x1100x660
Sind die ProFuse Schutzmantelrohre für das Berstlining-Verfahren zugelassen?
Die Kernrohre für das Uponor ProFuse Schutzmantelrohre werden aus hoch rissbeständigen PE100 Material hergestellt. Diese Materialien erfüllen die DVGW Anforderrungen nach GW 323 des FNCT Wertes (Trinkwasserrohre: 2700 h und Gasrohre: 3300 h) für den Einsatz von PE-HD Rohren im Berstlining-Verfahren.
Der ProFuse Schutzmantel aus modifizierten Polypropylen erfüllt die Forderungen nach DVGW GW 323 in Bezug auf den Rohraußenschutz zur Verhinderung der Beschädigung des Kernrohres.
Dürfen die ProFuse Schutzmantelrohre im Relining Verfahren verlegt werden?
Ja, nach dem DVGW Arbeitsblatt GW 320-1 dürfen die ProFuse Schutzmantelrohre im Relining-Verfahren verarbeitet weren.
Dürfen die ProFuse Schutzmantelrohre Sandbettfrei verlegt werden?
Eine Freigabe zur Verlegung von Rohren mit Schutzeigenschaften ist derzeit nicht im DVGW Regelwerk beschrieben. Die Richtwerte für Materialien in der Leitungszone für Wasserverteilleitungen sind im DVGW Arbeitsblatt W400-2 Anhang G dargestellt. Hier ist für den Bau von Trinkwasserleitungen aus PE80 und PE100 bzw. Rohren mit Schutzeigenschaften eine entsprechende Sandbettung vorgeschrieben.
Wie viel wiegen die PE-Xa Rohre?
Die Gewichte je Rohrdimension und Liefereinheit bitte der Tabelle entnehmen:
Dimension
6 Meter
Stange12 Meter
Stange50 Meter
Ring100 Meter
Ring25x2,3
1,02
2,04
8,5
17,0
32x2,9
1,62
3,24
13,5
27,0
40x3,7
2,58
5,16
21,5
43,0
50x4,6
3,96
7,92
33,0
66,0
63x5,8
6,24
12,48
52,0
104,0
75x6,9
8,70
17,40
72,5
145,0
90x8,2
12,60
25,20
105,0
210,0
110x10,0
18,00
36,00
150,0
300,0
In welchen Dimensionen sind die PE-Xa Gas- und Wasserrohre lieferbar?
Die entsprechenden Werte bitte auch der Tabelle entnehmen:
Dimension
SDR
Abmessungen
Rohrpaket (LxBxH)
6 Meter StangeAbmessungen
Rohrpaket (LxBxH)
12 Meter StangeAbmessunge Ringbund (IDxADxRH)
50 Meter RingAbmessunge Ringbund (IDxADxRH)
100 Meter Ring20x1,9
11
6000x625x690
12000x625x690
850x1000x150
850x1050x180
25x2,3
11
6000x625x690
12000x625x690
850x1000x250
850x1100x250
32x2,9
11
6000x625x690
12000x625x690
850x1100x250
850x1150x250
40x3,7
11
6000x625x690
12000x625x690
850x1150x250
850x1350x250
50x4,6
11
6000x625x690
12000x625x690
1100x1350x420
1100x1450x420
63x5,8
11
6000x625x690
12000x625x690
1250x1600x400
1250x1700x500
75x6,9
11
6000x625x690
12000x625x690
1650x2000x400
1650x2100x650
90x8,2
11
6000x625x690
12000x625x690
1650x2200x400
1650x2200x650
110x10
11
6000x625x690
12000x625x690
1600x2400x400
1600x2400x650
Wie lange können die Uponor PE-Xa Gas- und Wasserrohre im Freien gelagert werden?
Für die durchgefärbten Uponor Wirsbo PE-Xa Gas- und Wasserrohre gelten die folgenden Freilagerzeiten:
- gelbe Gasrohre (RAL 1018) 24 Monate
- blaue Wasserrohre (RAL 5012) 24 Monate
Zusätzlich werden die Uponor Wirsbo PE-Xa Ringbunde in lichtundurchlässiger Folie verpackt, um einen mechanischen Schutz gegenüber unsachgemäßer Handhabung zu gewährleisten. Diese Verpackungsfolie ist zusätzlich auf 24 Monate gegen UV-Strahlung stabilisiert.
Ist ein Abquetschen einer PE-Xa Rohrleitung möglich?
Nach DVGW GW 332 ist es zugelassen eine PE-Xa Leitung abzuquetschen.
Dürfen PE-Xa Rohre mit Heizwendelformteilen verschweißt werden?
Fundierte Untersuchungen des DVS (Deutscher Verband für Schweißen) und des DVGW zur Schweißeignung (DVS Richtlinie 2207-1, Bb1) von verschiedenen PE-X Rohren mit Heizwendelformteilen haben ergeben, dass ausschließlich PE-Xa Rohre für die Heizwendelschweißung und für Sattelschweißungen freigegeben wurden.
Dürfen die PE-Xa Wasserleitungen Sandbettfrei verlegt werden?
Ja, nach dem DVGW Arbeitsblatt W 400-2 Anhang G sind ausschließlich PE-Xa Rohre für die sandbettfreie Verlegung (bis 63mm gebrochenes Material) zugelassen.
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Kann man die Rohre frei verlegen?
Ja, wenn sichergestellt ist dass keine mechanische Beanspruchung erfolgt.
Braucht man einen Hauseinführungsbogen wenn man senkrecht durch die Bodenplatte kommt?
In der Regel reicht es wenn das Rohr um 90° gebogen wird, da der geringe Biegeradius dieses ohne weiteres zulässt. Im Einzelfall -bei größeren Dimensionen- kann man den Rohrgraben am Ende etwas vertiefen.
Muss in die Rohrleitung ein Dehnungsausgleich eingebaut werden?
Nein, da die Längenänderung der Rohre durch die Erwärmung innerhalb der Isolierung kompensiert wird.
Entspricht die Dämmung der ENEV 100% ?
Eine 100% Dämmung ist für erdverlegte Rohre nicht vorgeschrieben. Eine derartige Dämmung wäre auch in der Praxis nicht realisierbar. Die ENEV gilt nur innerhalb von Gebäuden.
Sind die Rohre sauerstoffdicht?
Ja, durch eine EVAL-Schicht sind die Heizungsrohre sauerstoffdicht gem. DIN 4726.
Wie muss das Rohr in der Erde verlegt werden (Sandbett, Verlegetiefe…)?
Ein steinfreies Sandbett ist vorgeschrieben. Die Sandkörnung sollte 0 bis 2/3 mm betragen. Keinesfalls spitzige oder scharfkantige Gegenstände im Graben verbauen. Die sorgfältige Einbettung der Rohrleitung (mindestens 10 cm über und unter dem Mantelrohr und zu den Grabenwänden) hat ebtscheidenden Einfluss auf die Beständigkeit des Mantelrohrs. Bei der Bestimmung der Mindestüberdeckung sind auch mögliche Beschädigungen durch nachfolgende Baumaßnahmen während der gesamten Nutzungsdauer zu berücksichtigen. Das Füllmaterial ist schichtweise zu verdichten, ab 500mm Überdeckung auch maschinell. Abschließende das Trassenwarnband einlegen und den Graben auffüllen.
Im Überdeckungshöhenbereich von h=0,5 Meter bis max. 6 Meter sind die Uponor Ecoflex Mantelrohre bei Erd- und Verkehrslasten aus SLW 60 standsicher. Die erforderlichen statischen Nachweise werden nach der aktuellen Vorschrift ATV-DVWK-A127 für erdgebettete Rohre geführt. Die Nachweisführung gilt nur bestimmte Einbaubedingungen.
Welcher Wärmeverluste entsteht pro Meter Rohr?
Der Wärmeverlust wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Aus diesem Grunde haben wir die entsprechenden Diagramme in unserer technischen Broschüre für vorgedämmte Rohrsysteme aufgeführt.
Bitte die Broschüre im Downloadcenter herunterladen.
Wie muss die Druckprobe erfolgen?
Für die Druckprobe finden Sie in unserer Technischen Broschüre für vorgedämmte Rohrsysteme die Vorgehensweise der Druckprüfung und das benötigte Druckprüfungsprotokoll.
Bitte die Broschüre im Downloadcenter herunterladen.
Dürfen in einem Aqua Twin-Rohr Warm- und Kaltwasserleitungen verlegt werden?
Nein, die Aqua Twin Rohre bieten nur die Lösung der Warmwasserleitung und Zirkulationsleitung in einem Mantelrohr gemeinsam zu führen.
Würde einer der beiden Leitungen als kalte Trinkwasserleitung genutzt werden, ist eine Erwärmung der Leitung und somit Bakterienwachstum gegeben.
Kann das flexibel vorgedämmte Rohr auch oberirdisch verlegt werden (UV-Beständigkeit)?
Das Mantelmaterial der vorgedämmten Rohrleitung ist UV-beständig. Somit sehen wir keine Probleme die Rohrleitung auch oberirdisch zu verlegen. Bitte achten Sie darauf, dass offene Rohrenden nicht der Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden, da das Mediumrohr nicht UV-beständig ist.
Ersatzteilnummern für Fittings (O-Ringe, Schrauben...)?
Für den Fall dass ein Teil an einem Fitting oder dem Systemzubehör des vorgedämmten Rohrsystemes verloren oder defekt sein sollte, bitten wir Sie den zuständigen Außendienstmitarbeiter anzurufen. Er wird das Ersatzteil direkt zustellen oder für Sie im Hause bestellen.
Welche Teile werden für den Anwendungsfall benötigt (z.B. bei der Montage eines T-Stückes)?
Die Teile finden Sie in unserer Technischen Broschüre für vorgedämmte Rohrsysteme, die Ihnen im Downloadcenter zur Verfügung steht.
Welche Dimensionen müssen für den jeweiligen Anwendungsfall verwendet werden ?
Für eine Dimensionierung der benötigten Rohrleitung bieten wir Ihnen die Schnellauslegungstabellen aus unserer Technischen Broschüre für flexible vorgedämmte Rohrsysteme oder unsere Service-Hotline Tel.: 02553 725-14 an.
Welche Fittings werden für welchen Anwendungsfall verwendet?
Wir bieten die Uponor Wipex Verbindungstechnik für unsere Thermo-, Aqua-, und Quattro- Rohrleitungen für 6 bar und 10 bar an.
Die Abdichtung von Übergangsnippel und Formteil erfolgt durch einen O-Ring. Dieser O-Ring sorgt für eine langfristig haltbare und absolut dichte Verbindung. Eine Abdichtung durch Teflon oder Hanf entfällt.Für die Supra Rohrleitungen bieten wir Kunststoff-Übergangsnippel aus PP an. Die Abdichtung von Kunststoff-Übergangsnippel und Wipex Formteil wird mit Hanf erstellt.
Lieferlängen und Lieferzeiten?
Wir liefern die von Ihnen gewünschte Teillänge der Rohrleitung/en mit allen Komponenten (Fittings, Isoliersatz, …) i.d.R. innerhalb von 48 Stunden, frachtfrei direkt auf die Baustelle.
Außendurchmesser der Mantelrohre?
Der Außendurchmesser der Mantelrohre ist in 68mm, 140mm, 175mm und 200mm erhältlich.
Der Durchmesser der Mantelrohre ist abhängig von der Größe des Mediumrohres und abhängig von der Anzahl der im Mantel integrierten Mediumrohre (Single, Twin oder Quattro).
Welche Materialeigenschaften haben die Mediumrohre (Temperatur, Druck, Einsatz)?
Die DVGW zugelassenen PE-Xa Mediumrohre für die Produktreihe Aqua sind für den Transport von warmen Trinkwasser bis max. 95°C und einem Druck von max. 10 bar zugelassen.
Die PE-Xa Mediumrohre mit Sauerstoffdiffusions-Sperrschicht für die Produktreihe Thermo sind speziell für den Transport von Heizwasser bis max. 95°C und einem Druck von max. 6 bar zugelassen.Die PE 100 Mediumrohre für die Supra Rohrleitungen sind für den Transport von kaltem Trinkwasser, für Kühlwasser bis 20°C und einen Druck von max. 16 bar zugelassen.
Wie groß muss die Kernlochbohrung für die jeweilige Wanddurchführung sein?
Eine Uponor Mauerdurchführung DWD (druckwasserdicht) wird direkt in eine Epoxidharz beschichtete Kernlochbohrung in WU-Beton mit folgenden Durchmessern eingesetzt:
Uponor Mantelrohr
Kernlochbohrung
[mm]
[mm]
68
125
140
200
175
250
200
300
Für die Uponor Mauerdurchführung NDW (nicht drückendem Wasser) gibt es keine vorgeschriebenen Durchmesser für die Kernlochbohrung.
Die Mauerhülse der Mauerdurchführung NDW wird in eine ausreichend große Kernlochbohrung eingeputzt oder direkt in einen Mauerdurchbruch eingemauert.
Uponor Mantelrohr
Mauerhülse (da)
[mm]
[mm]
68
90
140
175
175
235
200
250
Welche Wanddurchführung muss verwendet werden?
Überall dort, wo mit drückendem Wasser zu rechnen ist, muss eine Uponor Mauerdurchführung DWD (druckwasserdicht) oder eine Uponor Hauseinführung druckwasserdicht eingesetzt werden.
Wo kein drückendes Wasser ansteht, kann eine Uponor Mauerdurchführung NDW (nicht drückendem Wasser) zum Einsatz kommen.
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Wird aus gewährleistungstechnischen Gründen in der Regel die Elektroverdrahtung der Raumthermostate und Stellantriebe vom Elektriker des Fachhandwerkers ausgeführt?
Diese Frage ist nicht eindeutig zu beantworten. Da jedoch die Heizungs-installation und die Elektroinstallation von Haus aus völlig unterschiedliche Fachbereiche sind, ist anzunehmen, dass in den überwiegenden Fällen auch die Elektroverdrahtung der Raumthermostate und Stellantriebe durch das Gewerk Elektro des jeweiligen Bauvorhabens ausgeführt wird und die Bereitstellung der Bauteile durch die Fachhand-werksfirma erfolgt. Erfahrungsgemäß entstehen durch diese Schnittstelle keine gewährleistungstechnische Nachteile. Zudem besteht die Möglichkeit der unverkabelten Funkraumreglung. Auch entstehen hierbei keine zusätzlichen Kosten durch eine Verdrahtung.
Wie wirken Flächenheizungen auf die Durchblutung der unteren Gliedmaßen?
Die Wahl einer Flächenheizung mit PE-X Rohren ist unter dem Aspekt der heutigen und zukünftigen Energieversorgung die intelligentere Entscheidung.
Bei den Investitionskosten, wie auch bei den Kosten des laufenden Betriebes, schneiden Flächenheizungen günstig ab. Bauherren sollten bei den vorliegenden Angeboten beachten, dass bei einer Flächenheizung zahlreiche Bauleistungen wie z.B. die Wärmedämmung des Bodens, der Randdämmstreifen etc. bereits in den Kosten enthalten sind. Günstig für das Portemonnaie wirken sich auch die langlebigen und wartungsfreien PE-X Rohre, sowie die niedrigen Vorlauftemperaturen aus. Die bei Flächenheizungen üblichen Vorlauftemperaturen von etwa 35-40 °C ergeben in den Verteilleitungen und im Heizkessel wesentlich geringere Wärmeverluste als dies beispielsweise bei Radiatorheizsystemen mit Vorlauftemperaturen von 70 °C der Fall ist.
Hinzu kommt, dass sich die Flächenheizung ideal mit der heute aus energetischen Gründen vielfach eingesetzten Brennwerttechnik kombinieren lässt. Dank der niedrigen Rücklauftemperaturen ist ein ganzjähriger Betrieb im Kondensationsbereich und damit eine völlige Ausnutzung der Heizenergie möglich.
Flächenheizung oder herkömmliche Radiatorheizung beim Neubau?
Weil die "Wärmequelle" Flächenheizung so großflächig ist, reichen niedrigere Temperaturen zum Wohlbefinden als bei konzentrierten Heizquellen. Das gleichmäßige Temperaturprofil vom Boden her sorgt für angenehme Wärmeverteilung. Daher kann die Raumtemperatur bis zu 2 Grad niedriger eingestellt werden. Das spart etwa 12 % Energie.
Ist Flächenheizung nicht viel teurer als konventionelle Heizkörper?
Weil die "Wärmequelle" Flächenheizung so großflächig ist, reichen niedrigere Temperaturen zum Wohlbefinden als bei konzentrierten Heizquellen. Das gleichmäßige Temperaturprofil vom Boden her sorgt für angenehme Wärmeverteilung. Daher kann die Raumtemperatur bis zu 2 Grad niedriger eingestellt werden. Das spart etwa 12 % Energie.
Welche Bodenbeläge können bei Flächenheizung verwendet werden?
Die folgenden Bodenbelagsarten können bei Einhaltung eines Wärmeleitwiderstandes von RλB ≤0,15 m² * K/W und der Freigabe durch den Hersteller (entsprechende Kennzeichnung) auf der Uponor Flächenheizung verlegt werden:
- Textile Belege (Teppichboden)
- Elastische Beläge (PVC-Boden)
- Parkett und Laminat-Beläge
- Keramische Fliesen und Platten
- Naturwerkstein
- Betonwerkstein
Vor Verlegung der Bodenbeläge sind die speziellen Einbaubedingungen für die Beläge zu beachten. Die Fliesenkleber für Stein- und keramische Beläge, die im Dünnbettverfahren eingebracht werden, müssen für Flächenheizungen und für die gewählte Lastverteilschicht geeignet sein. Im Dickbettverfahren ist die Dicke des Verlegemörtels in Abhängigkeit des Belags zu wählen. Bei schwimmend verlegten Parkett- und Laminat-Belägen ist zum max. Wärmeleitwiderstand die Unterlage, evtl. Luftschichten und zusätzliche Teppiche mit einzurechnen. Stein- und keramische Beläge eignen sich ganz besonders für den Einsatz auf der Uponor Flächenheizung. Der schnelle und starke Wärmeentzug aus dem Fuß durch die hohe Wärmeeindringzahl von Keramik und Steinzug führt bei Verlegung ohne Flächenheizung zu Unbehaglichkeit. Die Erwärmung dieses Bodenbelages durch die Nutzung als Heizfläche ist die Grundlage der hohen Akzeptanz dieser Beläge bei der Flächenheizung. Hinzu kommt die leichte und hygienische Reinigungsmöglichkeit.
Mehr Platz durch Flächenheizung?
Das ist richtig. Die Flächenheizung eröffnet Ihnen völlig neue Gestaltungsmöglichkeiten: Großzügige, lichtvolle Fensterfronten, offene Räume oder Dachschrägen können Sie frei und ohne Probleme einplanen.
Stellen Sie Schrank und Sofa nach Belieben. Klare Raumaufteilungen ohne störende Heizelemente lassen Ihnen alle Möglichkeiten offen. Gerade kleine Räume wie das Bad gewinnen mehr Stellflächen. Ein weiterer Pluspunkt: Die unsichtbare Heizung ist nicht nur platzsparend, sondern auch pflegeleicht. Kein Radiator, der umständlich gesäubert werden muss.
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Kann der Kunde lediglich das Regelmodul C-56 oder das Bedienmodul I-76 bestellen?
Das Regelmodul C-56 macht in lediglich in 2 Fällen Sinn:
1. Drei Regelmodule werden bedient über ein Bedienmodul (hier ist auf max.
Kabellängen zu achten)
2. Wenn der Kunde seine Anlage erst zu einem späteren Zeitpunkt um die DEM
Funktionen nachrüsten/erweitern möchte.
Das Bedienmodul I-76:
Dient nur als Ersatzteil.
Wie kann man die neue Regelung mit DEM und die bisherige Funk-Einzelraumregelung unterscheiden?
Es ist liegt eine eindeutige, optische Veränderung vor. Das bisherige Regelmodul C-55 ist weiß das DEM Regelmodul C-56 ist in einem grau Ton gehalten. Das Bedienmodul I-75 hat eine grünliche/türkise Glasscheibe eingebaut.
Das neue DEM-Bedienmodul I-76 unterscheidet sich durch eine silber gefärbte Glasscheibe. Außerdem sind die Artikelbezeichnung auf einem Aufkleber, der sich beim Bedienmodul an der Rücksteite und biem Regelmodul im Gehäuse befindet, aufgedruckt.
Sind die bisherigen Funk-Regelungs-Komponente kompatibel mit DEM?
Das Regelmodul C-55 und das Bedienmodul I-75 können nicht mit dem Regelmodul
C-56 und dem Bedienmodul I-76 verwendet werden (und umgekehrt)!
Die Raumfühler und weitere Komponente sind kompatibel und können
auch bei DEM eingesetzt werden. Die Funktionen des SMS-Koppler´s können nur
mit DEM und nur in Verbindung mit dem T-54 genutzt werden.
Ist der Austausch oder Neueinbau von DEM im Renovierungsfall förderfähig?
Ja, laut KFW- Förderblatt 431 kann der Einbau mit 25% der gesamten
Umbaumaßnahme bezuschusst werden. Mehr Infos unter www.kfw.de.
Ist die Funk-Einzelraumregelung mit DEM für den Neubau oder für den Altbau geeignet?
Die Uponor Funk-Einzelraumregelung mit DEM ist sowohl für den Neubau als auch
für den Altbau geeignet.
Hat die Platzierung der Raumfühler im Raum Einfluss auf DEM?
Ja. Im besten Fall wird in der Regelungstechnik ein Raumfühler in der Mitte eines Raumes in mittlere Höhe des Raumes angebracht. Unsere Funkregelungen haben Schaltdifferenzen von ca. 0.1 k. Vom Gesetzgeber gefordert ist eine Schaltdifferenz von min. 0,5 k. Wie man sehen kann ist unsere Regelung wesentlich genauer und würde nach DIN 4701-10/ DIN EN 18599-10 eine bessere Bewertung bei der „Energetischen Bewertung von Gebäuden“ erhalten.
Bei einer Anlage mit mehr als ein Regelmodul: Kann ich C-56 mit C-55 kombinieren oder müssen alle Regelmodule vom Typ C-56 sein?
C-55 und I-75 sind generell nicht mit C-56 und I-76 kompatibel. Grund dafür ist, dass eine neue Software aufgespielt wurde, die nur mit den passenden Komponenten „im Zusammenspiel“ arbeiten kann. Für diese Software wurde mehr Speicherkapazität benötigt, die im C-55/I-75 leider nicht vorhanden ist. Die Raumfühler der beiden Systeme sind natürlich kompatibel.
Was macht DEM wenn gekühlt wird?
DEM reagiert genauso wie beim Heizverhalten. Durch Wirksinn Umkehrung macht DEM keine Unterschiede zwischen H/K.
Thema: Raum Bypass? Wird ein Puffer vorgeschrieben?
Ja, es ist ein Puffer vorgeschrieben. Der Raum Bypass ist keine Lösung, bei der
auf einem Pufferspeicher verzichtet werden kann. Diese Funktion kann als weitere
Optimierung genutzt werden oder bei Anlagen mit falsch berechneten Pufferspeicher
eingesetzt werden. Es ist jedoch Garantie für den optimalen Zustand einer Anlage ohne oder mit falsch berechneten Pufferspeicher. Es dient als Hilfe, die der Nutzer als Optimierung einsetzen kann.
Ist DEM in der Lage, einen falsch eingestellten Verteiler (z.B. langer HK auf Stellung 3 / kurzer HK auf Stellung 11) in den Griff zu bekommen?
Voreinstellungen sollten heraus genommen werden. Grundsätzlich gilt die Grenze 2:1
in einem Raum. In anderen Räumen spielt das Verhältnis keine Rolle. In einem
Raum mit Verhältnis 2:1, oder schlechter, muss, bei dem kürzeren Kreis- am
Verteiler, nachgeregelt werden (nach Berechnung). Die Anlage muss trotzdem dem Stand der Technik entsprechend und im Vorfeld gut geplant sein.
Was passiert, wenn ich verschieden große Heizkreise in einem Raum habe? Ab welcher Länge könnte es problematisch werden?
Verhältnis 2:1. In diesem Fall kann nachgeregelt werden und der kürzere Kreis wird künstlich, durch drosseln der Ventile, „länger“ gemacht!
Warum:
DEM sieht den Raum als ganzes und befördert die benötigte Energie in einen Raum.
Sind die Heizkreise sehr stark unterschiedlich, stellen sich auch stark
unterschiedliche Oberflächentemperaturen ein.
Beispiel:
Offene Küche (5m²) zu Wohnzimmer (20 m²):
Erstmal zählt man die offene Küche als separate Fläche mit oft unterschiedlichem
Oberboden als im Wohnzimmer! Trotzdem macht es Sinn, hier die offene Küche am
Verteiler zu drosseln, um eine starke Abweichung der Oberflächentemperaturen zu
vermeiden.
Wie genau ermittelt DEM die Taktzeiten für die Antriebe?
DEM zeichnet das Über-Unterschwingen des Heizverhaltens auf, lernt so das
Heizverhalten eines Raumes kennen und reagiert bei Anforderung nach den zuletzt
aufgezeichneten Werten. Hierdurch können Todzeiten überbrückt werden und ein schnell regelndes System garantiert werden.
Bei einer schlecht ausgearbeiteten Auslegung der Flächenheizung oder fehlerhaft ausgeführten Arbeiten ist DEM die letzte Rettung?
Nein. DEM kann eine deutliche Verbesserung der Energieverteilung erreichen, aber es kann keine Fehler in der Installation oder ungünstig geplante Raumaufteilungen beheben.
Kann durch DEM auf einem hydraulischen Abgleich im gesamten System verzichtet werden?
Nein, die Wirkungsweise von DEM beginnt erst am Heizkreisverteiler. Bis dorthin muss ein hydraulischer Abgleich der Anlage durchgeführt werden. Auch ein nötiges Nachregulieren am Heizkreisverteiler kann nicht vollständig ausgeschlossen werden.
Gibt es Grenzbereiche bei denen trotz DEM noch manuell nachreguliert werden muss?
Ja, die Heizkreise in einem Raum dürfen ein Größenverhältnis von 2-1 nicht
überschreiten! Für den Fall, dass das Längenverhältnis 2-1 überschreitet kann der
kurze Heizkreis manuell nachreguliert werden.
Kann zukünftig durch DEM auf eine Auslegung der Flächenheizung (z.B. mit HSE Software) verzichtet werden?
Nein. DEM ersetzt nicht die bisherige und nötige Auslegung der Flächenheizung. DEM kann, mit optimal ausgelegten Heizkreisen, ein optimales Ergebnis erzielen. Außerdem sind die Berechnungsergebnisse der Flächenheizung für die Dimensionierung und Planung der gesamten Heizungs-Anlage erforderlich (Pumpen, Rohrleitungen etc.).
Was bedeutet DEM?
DEM bedeutet: Dynamisches Energie-Management. Dies ist eine Besonderheit zur Uponor Funk-Einzelraumregelung, eine echte Innovation.