Trinkwasserhygiene
Schutz für unser kostbarstes Lebensmittel

Trinkwasserhygiene

Bei der Installation und dem Betrieb einer Trinkwasseranlage ist höchste Qualität und Hygiene entscheidend. Kein Lebensmittel wird so stark kontrolliert wie das Trinkwasser. Deutsches Wasser wird nach strengsten Vorgaben von Wasserversorgungsunternehmen aufbereitet und gelangt in reiner Qualität zum Verbraucher. An der Entnahmestelle im privaten Bereich angekommen, ist dann der Vermieter, bei Großanlagen der Eigentümer, bzw. Betreiber, in der Verantwortung dafür, dass das Trinkwasser in der gelieferten Qualität auch beim Endverbraucher aus dem Wasserhahn fließt. So sieht es die Trinkwasserverordnung (Trinkwv) vom 21. Mai 2001 vor. 

Ziel der Trinkwasserhygiene ist es, in Trinkwasseranlagen die Entwicklung und Ausbreitung von gefährlichen Keimen, Pilzen oder Bakterien wie Legionellen zu verhindern. Das größte Risiko, das zur unkontrollierten Vermehrung von Keimen in Trinkwasserinstallationen führen kann, ist stagnierendes Wasser. Ein Risiko, das vor allem in Großanlagen wie Hotels, in öffentlichen Gebäude oder Krankenhäusern besteht, wenn es zu Leerständen in einzelnen Räumen kommt. Hier müssen die Vorgaben der Trinkwasserverordnung besonders streng eingehalten werden und regelmäßige Maßnahmen zur Überprüfung durchgeführt werden, um Risiken zu minimieren und Schwachstellen in einer Wasserversorgungsanalage zu erkennen und auszuschalten. Gerade in Krankenhäusern und Pflegeheimen, wo die Gesundheit der Endverbraucher häufig geschwächt ist, gilt eine besondere Notwendigkeit, die Grenzwerte, die das Gesundheitsamt vorgibt, strengstens einzuhalten und regelmäßig zu überprüfen. Bei jeglichen Auffälligkeiten sieht die Verordnung eine Gefährdungsanalyse vor. Nur Experten und spezialisierte Installateure dürfen solche Gefährdungsanalysen vornehmen, bei der systematisch und individuell die jeweiligen Trinkwasseranlagen und Installationen nach Schwachpunkten und Lücken in der Hygiene-Sicherheit durchsucht werden. So sieht es der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfachs (DVGW) gemäß seinen Anforderungen vor.

Uponor: Der Spezialist für Trinkwasserhygiene

Bereits in der Planung von solchen Anlagen muss sich der Betreiber über das spätere Management einer Trinkwasserinstallation intensiv beraten lassen, damit technische Vorgaben der DVGW eingehalten werden können. Die Durchführung dieser regelmäßigen Überprüfung einer Trinkwasserinstallation, ohne dabei den täglichen Gebrauch zu stören, ist eine Stärke der Produkte von Uponor. Zu unseren Leistungen gehört es, Ihnen vom Rohrnetz für Ihr Trinkwasser bis hin zur Sicherstellung eines stagnationsfreien Betriebs (wie es in der VDI-Richtlinie 6023 gefordert wird) die entsprechenden Produkte anzubieten. Außerdem werden bei unseren Installationen die Anforderungen nach geringen Wasserinhalten und regelmäßigem Wasseraustausch erfüllt. Als zuverlässiger Partner am Ihrer Seite sind wir uns der Verantwortung bewusst, die Sie als Betreiber eines Gebäudes übernehmen. Vor allem in öffentlichen Gebäuden wie Hotels, Pflegeheimen, Kliniken oder Sportstätten sind Sie für die bestimmungsmäßige und hygienisch einwandfreie Versorgung mit Trinkwasser von sehr vielen Menschen zuständig. Besonders hier empfehlen wir eine Ringinstallation, die speziell für diese Nutzung ausgelegt ist. Eine Verkeimung durch Stagnation kann so nahezu ausgeschlossen werden.

Die Vorteile einer Trinkwasser-Ringinstallation:

  •  Bei jeder Entnahme wird die Stockwerkinstallation optimal durchströmt
  • Guter Wasseraustausch durch ein Rohrnetz mit kleinstmöglichem Wasserinhalt
  • Schnelle und sichere Installation ohne Dimensionssprünge
  • Einhaltung der Komfortkriterien nach VDI 6003 durch geringe Warmwasser-Ausstoßzeiten
  • Kein Einschleifen der Zirkulation wie bei Durchschleif-Reiheninstallationen erforderlich
  • Keine Erwärmung des Kaltwassers in Installationswänden, dadurch geringere Dämmanforderungen 

Als Vermieter sind Sie in der Pflicht

Die Trinkwasserverordnung verlangt eine wiederkehrende Entnahme und Untersuchung auf Legionellen in den Verteilleitungen von Warmwasser. Diese Bakterien können sich durch Stagnation jedoch auch im Kaltwassersystem vermehren. Ebenfalls kritisch ist eine mangelnde Temperaturhaltung im Bereich von 25 bis 50°C.  Uponor empfiehlt daher, bereits bei der Planung für eine konsequente Temperaturerhaltung zu sorgen. Entscheidend für Sie als Betreiber ist es, Stagnationszonen gar nicht erst entstehen zu lassen. Dies kann zum Beispiel durch durchströmte U-Wandwinkel am Anschlusspunkt der Zapfstelle erreicht werden. Lassen Sie sich frühzeitig von unseren Experten beraten - egal ob es sich um eine Reiheninstallation für ein Einfamilienhaus oder um Steigleitungen und Ringinstallationen für ein Bürogebäude handelt. Auch bestehende Gebäude können wir mit unseren Rohrsystemen aufrüsten. Als weltweit führender Anbieter von Kunststoffrohrsystemen für Gebäude und Infrastruktur sind Sie bei uns an der richtigen Adresse.