Erdwärmesonden

  • Zent-Frenger Erdwärmesonden

Energiegewinnung durch erdberührte Sonden

Für die Erschließung oberflächennaher Geothermie werden am häufigsten Erdwärmesonden (EWS) eingesetzt. Sie bestehen meistens aus U-förmigen Kunststoffrohrleitungen, die vorwiegend vertikal in den Untergrund eingebracht werden. Die am häufigsten verwendete Bauart ist die Doppel-U-Sonde, bei der jeweils zwei Vorlauf- und Rücklaufleitungen in die Sondenbohrung eingebracht werden. Der Bohrdurchmesser beträgt, je nach Bohrvorschrift und verwendetem Rohrdurchmesser, 120 bis 220 mm. Durch einen ausreichenden Abstand wird ein gegenseitiger thermischer Einfluss der Erdwärmesonden minimiert. Bei Bohrtiefen > 100 m ist zusätzlich eine bergrechtliche Genehmigung erforderlich. In Abhängigkeit von der Bodenbeschaffenheit und Betriebsweise der Anlage beträgt die mittlere Entzugsleistung einer einzelnen Erdwärmesonde 25 bis 60 W/m. Bei starkem Grundwasserfluss können die Werte auch darüber liegen.

Erdsonde

Vorteile:

  • Sehr platzsparende Alternative geothermischer Nutzung
  • Installation bei verschiedenen Untergründen möglich
  • Sowohl aktives wie passives Heizen und Kühlen möglich
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