Die Uponor Hygiene-Logik

  • Uponor Hygiene logik

Trinkwasserhygiene: planen, installieren, kontrollieren

Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel. Eine hygienische Trinkwasserinstallation kann nur erreicht werden, wenn das Rohrnetz von der Übergabestelle bis zur Entnahmestelle in einem hygienisch einwandfreien Zustand ist. Das gelingt nur mit Auswahl der richtigen Rohrmaterialien, Installationsart und einer permanenten Überwachung der Trinkwasserhygiene. Dafür werden Installateure und Planer benötigt, die über das nötige Fachwissen bei der Planung und bei der Umsetzung verfügen, um letztendlich genau diesen hygienischen Zustand einwandfrei zu realisieren.

Ganz besonders für Trinkwasserinstallationen im Wohnungsbau sowie für gewerbliche und öffentliche Gebäude wie Hotels, Pflegeheime, Kliniken und Sportstätten ist die hygienisch einwandfreie Umsetzung notwendig, denn der Betreiber dieser Gebäude trägt auch die Verantwortung für den bestimmungsgemäßen Betrieb. Uponor Trinkwassersysteme überzeugen durch Sicherheit, Zuverlässigkeit und einfache sowie schnelle Sanitärinstallation. Die VDI-Richtlinie 6023 mit Ihren Anforderungen nach geringen Wasserinhalten, stagnationsfreiem Betrieb und regelmäßigem Wasseraustausch wird durch die von Uponor empfohlene Ringinstallation am besten erfüllt. Dadurch minimiert sich das Risiko einer Verkeimung der Trinkwasserinstallation.

Das bezeichnen wir als Uponor Hygiene-Logik.

Uponor hygiene Logik Vorteile

Vorteile der Ringinstallation

  • Stockwerksinstallation wird bei jeder Entnahme optimal durchströmt
  • Rohrnetz mit kleinstmöglichem Wasserinhalt für guten Wasseraustausch
  • Schnelle und sichere Installation ohne Dimensionssprünge
  • Einhaltung Komfortkriterien nach VDI 6003 durch geringe Warmwasser-Ausstoßzeiten

Videoanimationen zur hygienischen Trinkwasserinstallation

  • Uponor single family house
  • Einfamilienhaus
  • Uponor Verbundrohr in der hygienischen Reiheninstallation
  • Uponor Office building
  • Bürogebäude
  • Uponor Verbundrohr mit Steigleitungen und Ringinstallation
    • Vorteile der Ringinstallation

    • Gewerblich oder öffentlich betriebene Gebäude wie Hotels, Pflegeheime und Kliniken stehen unter besonderer Beobachtung der Gesundheitsämter. Diese führen wiederkehrende Beprobungen gemäß der Trinkwasserverordnung durch, um eine hygienisch sichere Trinkwassernutzung zu gewährleisten. Die Betreiber der Anlage sind letztendlich verantwortlich für eine hygienisch sichere Trinkwasserinstallation und tragen den Imageschaden, falls es zu Problemen kommt.

       

      Im Fall der Nutzungsunterbrechung, das heißt der Stagnation in Wasserleitungen, bedarf es der besonderen Betrachtung durch den Fachmann. Hier kann sich eine saisonal schwankende Auslastung und unterschiedliche Bettenbelegung wie im Hotelbereich oder in einem Krankenhaus negativ auf die Wasserqualität auswirken.

       

      Sollte es trotzdem zu längeren Nutzungsunterbrechungen kommen, dann empfiehlt Uponor den Einsatz des Hygiene Spülsystems Uponor Smatrix Aqua PLUS. Das gewährleistet den regelmäßigen und sicheren Wasseraustausch.

       

      Vorteile der Ringinstallation im Gewerbebau

      • Zusammenfassung Wand an Wand liegender Hotelbäder zu einer Ringinstallation
      • Wasseraustausch auch im nicht genutzten Bad
    • Vorteile der Ringinstallation

    • Die Trinkwasserverordnung nimmt auch gewerbliche Vermieter in die Pflicht und fordert eine wiederkehrende Probeentnahme auf Legionellen in den Warmwasser Verteilleitungen. Legionellen vermehren sich aber sowohl in Warmwasser- als auch in Kaltwasserleitungen durch Stagnation und mangelnde Temperaturhaltung in Temperaturbereichen von 25 bis 50 °C. Deshalb ist bereits bei der Planung die konsequente Temperaturhaltung zu berücksichtigen.

       

      Am Anschlusspunkt der Zapfstelle sind durchströmte U-Wandwinkel einzusetzen, mit denen Stagnationszonen sicher vermieden werden können. Stockwerks- und Einzelzuleitungen für Warmwasser mit einem Wasservolumen größer als 3 l sind gemäß DVGW-Arbeitsblatt W551 mit einer Zirkulation bis zur Entnahmestelle auszustatten. Diese Forderung gilt der Temperaturerhaltung innerhalb der Warmwasserleitungen. Für die Kaltwasser-Installation ergeben sich daraus aber Probleme. Die Hohlräume einer Vorwandinstallation können sich beispielsweise erwärmen. Auch beim „Durchschleifen“ der Zirkulation kann es zur Erwärmung der kaltwasserführenden Armaturenteile kommen. Diese Erwärmung des Kaltwassers in der Installation ist unerwünscht. Die Ringinstallation im Stockwerk hilft dies zu vermeiden.

       

      Die Parallelschaltung von Widerständen im Rohrnetz und die Aufteilung des Volumenstroms auf zwei Fließwege führen zu einer Druckverlustoptimierung und zur Minimierung des Rohrinhaltes der Installation. Der Warmwasserinhalt in dem beispielhaft dargestellten Wohnungsbau Bad mit Küchenanschluss liegt insgesamt deutlich unter 3 Litern. Das Einschleifen der Zirkulation kann damit entfallen.

       

      Die Durchschleif-Ringinstallation führt zu optimaler Temperaturhaltung und Stagnationsvermeidung. Damit werden die Ausstoßzeiten für Warmwasser gemäß VDI Richtlinie 6003 sicher erfüllt.

      Ringleitung Wohnungsbau 

       

      Bild: Stagnation mit Ringinstallationen vermeiden. Das Wasservolumen in der Anlage wird unabhängig der räumlichen Lage der Zapfstelle bei jeder Nutzung in allen Leitungsteilen ausgetauscht.


      Vorteile der Ringinstallation im Wohnbau:

      • Kein Einschleifen der Zirkulation wie bei Durchschleif-Reiheninstallationen erforderlich
      • Keine Erwärmung des Kaltwassers in Installationswänden, dadurch geringere Dämmanforderungen

       

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