uponor frästechnik
Die nachträglich eingefräste Fußbodenheizung für jedes Haus

Frästechnik

Die Installation einer wasserführenden Fußbodenheizung in vorhandenen Estrichen von Ein- und Mehrfamilienhäusern wird mittels einer speziell für diesen Anwendungsfall entwickelten Frästechnik durchgeführt. Schnell und präzise werden damit Nuten für die Verlegung des Heizungsrohrsystems in den Estrich gefräst. Mit dieser Technik können Sie Ihren Kunden den Komfort und die Vorteile einer Fußbodenheizung auch für Bestandsimmobilien anbieten – mit überschaubarem Aufwand und zu günstigen Konditionen.

Nahezu staubfrei werden die Nuten für die Uponor PE-Xa Heizungsrohre passgenau in den vorhandenen Zement-, Anhydrid oder Trockenestrich gefräst. Der anfallende Staub wird dank eines in der Fräsmaschine eingebauten Industriestaubsaugers direkt abgesaugt, so stellt selbst die Installation in Räumen mit frisch renovierten Wänden kein Hindernis dar. Anschließend erfolgt die Verlegung der Heizungsrohre in die entstandenen Nuten. 

Die Installation der Fußbodenheizung ist innerhalb eines Einfamilienhauses oder einer Wohnung in der Regel nach einem Tag fertiggestellt. Zeitaufwändige Nacharbeiten sind nicht erforderlich. Der Fliesenleger kann sofort mit seiner Arbeit starten. Alle anderen Oberbeläge sind nach Aufbringen und Trocknen einer dünnen Ausgleichsschicht ebenfalls innerhalb kürzester Zeit verlegbar.

Wichtige Voraussetzungen für die nachträglich eingefräste Fußbodenheizung

1. Die Räume in denen die Fußbodenheizung eingebracht werden soll, müssen vollständig geräumt sein. Hindernisse wie Türschwellen etc. müssen beseitigt werden.

2. Der Fußboden muss trocken, ausgehärtet, glatt und eben sein. Sollte es notwendig sein, die Oberfläche zu egalisieren, muss dies VOR Beginn der Installation erfolgen. Bitte berücksichtigen sie dabei die Austrocknungszeiten.

3. Die Fußbodenheizung kann ausschließlich in Zement- oder Anhydritestrich verlegt werden. Ein Einfräsen in Kacheln, Fliesen oder Betonfußboden ist nicht möglich. Diese und andere Bodenbeläge müssen vorab rückstandlos bauseits entfernt werden. Zusätzlich aufgebrachte Trockenestrichelemente können ab einer Stärke von 20 mm gefräst werden.

4. Sollte bekannt sein, dass sich im Estrich Leitungen oder Kabel befinden, ist dies dem Monteur unbedingt mitzuteilen. Bei Leitungen im Estrich ist eine Überdeckung von mindestens 40 mm erforderlich, ansonsten ist eine Estrichdicke von 40 mm ausreichend. Bitte teilen Sie dem Monteur auch mit, wenn Ihnen NICHT bekannt ist, ob Leitungen, Kabel o.ä. im Estrich verlegt sind.

5. Sollte es ungeachtet der sorgfältigen Arbeit durch das Montageteam zu Leckagen an Heizungs- oder Wasserleitungen kommen, so werden diese soweit möglich direkt vom Montageteam beseitigt. Die Reparatur von sonstigen in der Deckschicht aufgetretenen Beschädigungen muss bauseits erfolgen.

6. Voraussetzung für das Einfräsen sind mindestens 2 Stromkreise (abgesichert mit mindestens 16 A) pro Wohnung. Während die Fräsmaschine in Betrieb ist, dürfen keine weiteren schweren Haushaltsgeräte wie Trockner, Waschmaschine, Herd und/oder Backofen genutzt werden.

7. Bei Arbeiten auf Etagen muss ein Aufzug oder Baulift vorhanden sein.

8. Sollte der Heizkreisverteiler im Keller installiert sein, muss der Durchbruch zum Keller bauseits vorbereitet sein, damit die Heizkreisanschlüsse problemlos gelegt werden können.

9. Nach der Verlegung ist eine Dichtheitsprüfung nach DIN EN 1264 mit Wasser oder Druckluft zwingend erforderlich. Hierzu wird die Anlage mit einem Füllschlauch gefüllt und anschließend entlüftet.

10. Das bei der Fräsung anfallende Schleifgut sowie Reste und Verpackungsmaterial sind bauseits zu entsorgen.

11. Auch wenn die beauftragten Monteure sich in jeder Hinsicht bemühen sorgfältig zu arbeiten muss darauf hingewiesen werden, dass die Installation durch schweres Gerät vorgenommen wird. Empfindliche Stellen müssen bauseits vor Beginn der Arbeiten entweder mit Schutzmaterial geschützt oder entfernt werden (z.B. Türen und Türrahmen, Fensterbänke, Türschwellen, bearbeitete Wände, Küchenschränke etc).

12. Grundsätzlich empfiehlt es sich, notwenige Endarbeiten erst nach der Installation der Fußbodenheizung auszuführen.

13. Während der gesamten Arbeiten der Monteure gilt das Gebäude als Baustelle und somit gilt „Betreten auf eigene Gefahr“ – auch für den Kunden. Der Kunde hat dafür Sorge zu tragen, dass Dritte, die das Gebäude betreten wollen, darüber informiert sind.

14. Am Tag der Übergabe muss der Kunde anwesend sein, um die Installation abzunehmen.

15. Sollten die Installationsvoraussetzungen nicht eingehalten werden können, muss mindestens 5 Werktage vor dem vereinbarten Montagetermin darüber informiert werden, zur möglichen Vereinbarung eines alternativen Termins.

16. Mehrarbeiten und/oder zusätzliche Kosten werden von uns in Rechnung gestellt.

Frästechnik live erleben

Die Frästechnik überzeugt mit einem schnellen Baufortschritt:
pro Tag können bis zu 120 m² Fußbodenheizung gefräst und installiert werden. Sehen Sie in unserem Videobeitrag, wie die Frästechnik in der Praxis überzeugt.