Dipl.-Ing. Arch. Thomas Wilken

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Firma/Organisation:

TU Braunschweig, Institut für Gebäude- und Solartechnik, Mühlenpfordtstr. 23,  38106 Braunschweig

Vita:
geboren 06. März 1970 in Essen-Werden, verheiratet, 3 Kinder

Hochschulausbildung:
1994 - 2001 Studium der Architektur an der TU Braunschweig 
10/ 2001 Abschluss Diplom Ingenieur Fachrichtung Architektur 

Berufstätigkeit:
seit 10/ 2001 wiss. Mitarbeiter am Institut für Gebäude- und Solartechnik der TU Braunschweig 
seit 05/ 2003 seit 03/ 2010 Gruppenleitung Lehre, Architekturausbildung im Bereich Bauphysik, Gebäudetechnik, regenerative Energien und Energiekonzeption 
stellv. Institutsleiter und Leiter des institutseigenen Labors 
2003 - 2010 Ingenieurgesellschaft Huckemann-Wilken Planung und Realisierung von Wohn- und Nichtwohngebäuden 
04/ 2005 Aufnahme in die Architektenkammer Niedersachsen 
seit 10/ 2005 Projektingenieur energydesign braunschweig GmbH 
01/ 2009 Auditor der Deutschen Gesellschaft Nachhaltiges Bauen DGNB 
09/ 2011 Gesellschafter der energydesign braunschweig GmbH und Prokurist 
08/ 2013 Vorstandsmitglied des aktivplus e.V. Umwelt | Quartier | Gebäude | Mensch, Braunschweig 
2014 Eintragung in die Liste der Energieeffizienzberater für Wohn- und Nichtwohngebäude 
2017 Anerkennung zur Beratung denkmalgeschützter Gebäude durch die WTA (Wissenschaftlich-Technische Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege GmbH) 
2018 Teilnahme am Solar-Dethlon China in Dezhou 
Dritter Platz des internationalen Wettbewerbs in Kooperation mit der South East Univercity in Nanjing

Vortragstitel:
Planung und Umsetzung von Flächenheizsystemen in der Sanierung von energieeffizienten Gebäuden

Inhalt des Vortrages:
Erneuerbare Energien substituieren den Verbrauch fossiler Brennstoffe und können Gebäude klimaneutral werden lassen.
Ein Ziel, das bis 2050 für den gesamten Bestand umgesetzt werden soll. Die erforderlichen Sanierungsquoten liegen aber deutlich hinter den Erwartungen und Messergebnisse zeigen, dass die erforderliche Reduzierung von CO2 Emissionen nur bedingt realisiert wird. 
Gesteigert werden müssen also vor allem die Motivation und die Effizienzpotentiale, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Verbindet man die Sanierung mit der Steigerung von Komfort und Behaglichkeit und verbessert gleichzeitig die Aufenthaltsqualität durch eine gelungene Architektur, so kann dem nachhaltigen Bauen zum notwendigen Durchbruch verholfen werden. 75% der Gebäude in Deutschlang sind von der ersten Wärmeschutzverordnung gebaut worden und bieten riesige Möglichkeiten zur Veränderung. Ganzheitliche Lösungen, die wirtschaftlich, technisch in vielerlei Hinsicht kompatibel  und robust sind, werden gefragt sein. Heizen und Kühlen mit Flächensystem bieten in diesem Zusammenhang ein großes Potential, Gebäude zukunftsfähig zu machen. Der Erhalt von Baukultur aber auch die Notwendigkeit Ressourcen zu sparen, verleihen dem Thema der Gebäudesanierung höchste Aufmerksamkeit und Priorität. Solares und nachhaltiges Bauen bedeutet nicht zwangsläufig mehr Technik. Viel wichtiger ist eine intelligente Gesamtlösung. In dem Vortrag werden Beispiele und Lösungen zum Umgang mit der Substanz gezeigt und Ansätze für Synergien in der Nutzung diskutiert.