Verleihung des Nachwuchspreises beim traditionellen Uponor Kongress am Arlberg

Uponor Blue U Award

Martin Junghans gewinnt Uponor Blue U Award 2019

Martin Junghans wurde als vierter Preisträger mit dem renommierten Uponor Blue U Award ausgezeichnet. Markus Friedrichs, Vertriebsleiter von Uponor, überreichte als Kongressleiter beim 41. Uponor Kongress am Arlberg (24. bis 28. März 2019) vor rund 200 Branchenexperten den mit 3.000 Euro dotierten Nachwuchspreis. Die Jury bewertete die wissenschaftliche Qualität der Einreichung als herausragend. Juryvorsitzender Prof. Dr.-Ing. Michael Günther, Referent der Uponor Academy, würdigte den Award Gewinner: „Die ausgezeichnete Masterarbeit ist sowohl für die Energiewirtschaft als auch die TGA-Branche von Bedeutung.“

Der Uponor Blue U Award zeichnet herausragende studentische Leistungen zu innovativen TGA-Lösungen in Forschung und Anwendung aus. Kriterien wie Innovationskraft, Praxisbedeutung oder die Berücksichtigung ökologischer und wirtschaftlicher Aspekte sind dabei für die Bewertung ausschlaggebend. Martin Junghans definiert mit der konzeptionellen Studie auch den Beitrag, den Uponor leisten kann, um eine energieeffiziente und zugleich wirtschaftliche Lösung anzubieten.

Der Gewinner des Uponor Blue U Awards hat an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig einen Masterstudiengang an der Fakultät für Maschinenbau und Energietechnik absolviert. Die prämierte Masterarbeit wurde von Prof. Dr.-Ing. Steffen Winkler von der Hochschule sowie von Dipl.-Ing. Lutz Rebelein und Dipl. Geophysikerin Liana Hoffmann von S&P Sahlmann Planungsgesellschaft für Gebäudetechnik mbH, Leipzig, betreut. Werden bislang bei der energetischen Aufwertung von Gebäuden diese einzeln betrachtet, so ist es aus Sicht des Award Gewinners wirkungsvoller, die Planung auf Gebäudegruppen oder ein ganzes Quartier auszudehnen, um die lokale CO2-Emission zu reduzieren.

Uponor Blue U Award
Uponor Blue U Award

Martin Junghans untersuchte für eine Quartiersentwicklung Maßnahmen zur Einsparung von CO2-Emissionen, Primär- und Endenergieverbräuchen und Betriebskosten. Dabei wurden baukonstruktive und auch anlagenseitige Varianten betrachtet, um eine Handlungsempfehlung zur zukünftigen Strom-Wärme-Versorgung des Quartiers aussprechen zu können. Unter Berücksichtigung der Akteure und der Entscheidungsträger wurden die Maßnahmen nach wirtschaftlicher und technischer Machbarkeit sowie der sozialen Verträglichkeit ausgewählt. Die Jury erachtete die sektorenübergreifende Betrachtung zum Wärme-Strom-Management als besonders wertvoll.

 

„Die Anzahl und vor allem die Qualität der eingereichten Arbeiten für den Uponor Blue U Award stellten erneut eindrucksvoll unter Beweis, wie wichtig die Vernetzung zwischen Forschung und Lehre und der Industrie im Bereich der Technischen Gebäudeausrüstung ist“, betonte Markus Friedrichs bei der Preisverleihung.

Uponor Blue U Award
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